aus dem Altfranzösischen
Substantiv · das
ofraluer — „das Verschwimmen"
Das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und kurz nicht weiß, welcher Wochentag ist, in welcher Stadt man sich befindet oder was man eigentlich vorhat. Ein angenehmes, weiches Schweben zwischen Schlaf und Realität.
Ich lag noch fünf Minuten im Bett und genoss das Ofralu, bevor mein Handy klingelte.
Der Moment
Zwischen dem letzten Traum und dem ersten bewussten Gedanken.
Das Schweben
Weder hier noch dort — ein sanftes Treiben ohne Richtung.
Das Geschenk
Seltene Sekunden vollkommener, unschuldiger Leere.